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Strukturwandel im Einzelhandel:
Neue Vertriebskonzepte zur Kundengewinnung nötig
(Heft IV, 2009, Guido Zakrzewski, Dr. Kai Hudetz)
Kaum eine andere Branche durchläuft einen ähnlich umfangreichen Strukturwandel wie der Einzelhandel. Internationalisierung, Konzentrationsprozesse, Verkaufsflächen-wachstum einschließlich der Verlagerung von Einzelhandelsaktivitäten auf die "Grüne Wiese" und wieder zurück mit Shopping-Centern in der City, enormer Wettbewerbs- und Preisdruck sind nur einige Aspekte, auf die Guido Zakrzweski und Dr. Kai Hudetz in ihrem Überblicksbeitrag eingehen.
Der Marke treu? - Handelsmarken aus Konsumentensicht
(Heft IV, 2009, Barbara Unterbusch)
War das Thema Handelsmarke in seinen Ursprüngen primär im Bereich des Lebensmittel-Discounts beheimatet, so ist es inzwischen längst zu einem zentralen strategischen Erfolgsfaktor von Handelsunternehmen zahlreicher Branchen avanciert. Über alle Branchen hinweg hat der Umsatzanteil an Handelsmarken in Deutschland in den letzten zehn Jahren erheblich zugenommen. Unterbusch zeigt Gründe für diese Entwicklung aus Konsumentensicht auf und wagt einen Blick in die Zukunft.
Franchising: Erfolgsfaktor Gebührengestaltung
(Heft IV, 2009, Dr. Markus Preißner)
Vereinbarungen über die Struktur und Höhe von Franchisegebühren zählen zu den zentralen Bestandteilen von Franchiseverträgen. Die Ausführungen von Preißner beleuchten diesen Themenkomplex und geben Hinweise auf die Aktionsparameter und Ziele der Gebührengestaltung sowie die bei der Konfiguration des Gebührensystems zu beachtenden Faktoren.
Internetnutzung im Mittelstand - Status Quo und Trends
(Heft IV, 2009, Aline Eckstein, Dr. Kai Hudetz)
Die Integration des Internets und die Intensivierung der E-Business-Aktivitäten zur effizienten Abwicklung von Geschäftsprozessen schreiten auch in kleineren Unternehmen beständig voran. Diese positive Entwicklung verdeutlicht erneut die bereits zum vierten Mal im Auftrag des BMWi durchgeführte Studie "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk - Ihre Erfahrungen und Wünsche" des NEG unter Federführung des ECC Handel, aus der Auszüge veröffentlicht werden.
Potenziale abseits der Top-Lagen - Die Rolle von Nebengeschäftslagen bei der Attraktivitätssteigerung von innerstädtischen Einkaufsquartieren
(Heft IV, 2009, Florian Bitter)
Die Standorte des Einzelhandels sind aufgrund unterschiedlicher endogener und exogener Faktoren einem ständigen Wandel unterworfen. Der Rückgang der Wohnfunktion in vielen Innenstädten steht zudem stellvertretend für die Abnahme einer historisch gegebenen Funktionsmischung in der Innenstadt. Bitter analysiert die Rolle von Nebenge-schäftslagen bei der Attraktivitätssteigerung von innerstädtischen Einkaufsquartieren.
Öffentliche Fördermittel - konkrete Finanzierungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen
(Heft IV, 2009, Dr. Guido Scholl, Franz-Josef Rehfisch)
Ausgeprägter Wettbewerb zwingt auch in Deutschland viele Unternehmen unterschiedlichster Branchen nicht nur zu einer ständigen kritischen Prüfung ihres operativen betriebswirtschaftlichen Erfolges, sondern auch zur regelmäßigen Überprüfung und Anpassung ihrer mittel- und langfristigen Unternehmensstrategie. Die Finanzkraft, stellt einen wesentlichen Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg dar. Öffentliche Förderprogramme können insbesondere für die Gruppe kleiner und mittelständischer Unternehmen zu einer Entschärfung der Finanzierungsproblematik beitragen. Scholl und Rehfisch zeigen auf, wie Unternehmen konkrete Finanzierungshilfen erhalten können.
Marketing-Controlling mit Distributionskennzahlen
(Heft IV, 2009, Dr. Gregor Weiche, Barbara Kleinfeldt)
Zu einem rationalen Marketing gehört, dass die getroffenen Marketing-Maßnahmen hinsichtlich ihres Erfolgs überprüft werden. Weiche und Kleinfeldt zeigen am Beispiel des Marktes nichtverschreibungspflichtiger Arzneimittel auf, wie Distributionskennzahlen zur Bewertung von Verkaufserfolgen beitragen können.
IfH startet europaweite Markt- und Konjunkturumfrage für die European Promotional Products Association (EPPA)
(Heft IV, 2009, Dr. Markus Preißner)
Das IfH startete im September eine länderübergreifende Markt- und Konjunkturumfrage für den europäischen Branchenverband EPPA (European Promotional Products Association) und die ihm angeschlossenen nationalen Verbände der Werbeartikelbranche. Unter Einsatz seines Online-Befragungstools analysiert das IfH in einem vierteljährlichen Turnus Märkte, Entwicklungen und Perspektiven in der Werbeartikelbranche in zunächst fünf europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden).
Starke Stellung von Apotheken und Arzneimittelmarken von Verbrauchern bestätigt
(Heft IV, 2009, Dr. Markus Preißner, Sabrina Heckmann, Florian Bitter)
Der Arzneimittelmarkt hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Die Entlassung von OTC-Arzneimitteln aus der Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung und die Freigabe der Preisgestaltung bei OTC-Produkten sind hierfür nur zwei Beispiele. Wie aber reagieren Konsumenten auf die Veränderungen im Apothekenmarkt? Unterliegen auch ihre Einstellungen einem ähnlich tiefgreifenden Wandel? Eine aktuelle Befragung des IfH unter 450 Verbrauchern zeigt interessante Erkenntnisse auf.
Betriebsformen im Wandel - Nachholbedarf bei Baumärkten
(Heft III, 2009, Nina Kleber, Barbara Unterbusch)
Der Wandel bei den Betriebsformen ist ein Klassiker unter den Themen der Handelsforschung. Wie sehr sich die Betriebsformen wandelten, zeigt der Blick in Seÿfferts 1. Auflage der Wirtschaftslehre des Handels aus dem Jahr 1951. Hier benennt er ein Kapitel „Die normale Betriebsform der Ladenhandlung: Das Fachgeschäft". Daraus kann abgeleitet werden, dass der überwiegende Anteil an Ladenlokalen den Fachgeschäften zuzurechnen war. Heute gestaltet sich die Handelslandschaft nicht nur hinsichtlich der Betriebsformen vielfältiger, sondern auch in Bezug auf deren Standorte. Insbesondere die Entwicklung bei den Baumärkten ist bemerkenswert und wird von Kleber/Unterbusch in ihrem Beitrag beleuchtet.
Die Effektivität vertrauensbildender Maßnahmen im E-Commerce - Ausgewählte Ergebnisse einer experimentellen Untersuchung zur Wirkung von Gütesiegeln und Zahlungsverfahren auf die Kaufwahrscheinlichkeit im Online-Handel
(Heft III, 2009, Sebastian van Baal, Dr. Kai Hudetz)
Neuem begegnen Menschen mit Unsicherheit und Misstrauen. Gerade Kunden neigen nach wie vor nicht selten zu bewährten Standorten, Betriebsformen, Marken usw. Zwar mag der Online-Handel nicht mehr als gänzlich neu angesehen werden, gleichwohl sind die dort anzutreffenden Kaufmuster anders als im stationären Handel und ggf. weniger eingespielt. Umso wichtiger ist es, durch vertrauensbildende Maßnahmen die Kaufwahrscheinlichkeit im Online-Handel zu erhöhen. Van Baal und Dr. Hudetz stellen in ihrem Beitrag ausgewählte Ergebnisse eines Experiments vor, in dem insb. Gütesiegel und Zahlungsverfahren - beide gelten als maßgeblich für die Wahrnehmung von Online-Shops durch die Verbraucher - untersucht werden.
Erfolgsfaktor Kundenzufriedenheit - Kundenzufriedenheit verstehen, messen und steuern
(Heft III, 2009, Dr. Markus Preißner, Sabrina Heckmann)
Je härter die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, je zurückhaltender die Kunden und je schärfer der Wettbewerb, umso bedeutsamer wird die Kundenzufriedenheit als Erfolgsfaktor für Handelsunternehmen. Dabei herrschen bisweilen noch schwammige Vorstellungen vor, wann und warum ein Kunde zufrieden ist oder als zufriedengestellt gesehen werden muss. Dr. Preißner und Heckmann widmen sich in ihrem grundlegenden Beitrag zur Kundenzufriedenheit zunächst der Passage „Kundenzufriedenheit verstehen" und zeigen auf dieser Grundlage auf, wie auch kleine Handelsunternehmen durch ein einfaches, aber probates Instrument Kundenzufriedenheit messen können. Wer Kundenzufriedenheit versteht und entsprechend misst, kann dann sein Unternehmen genau mit diesen Erkenntnissen steuern, so das Credo des Beitrags.
Immobilienwirtschaftliche Aspekte bei der Drittverwertung von Warenhäusern
(Heft III, 2009, Florian Bitter, Rüdiger Thräne)
Über die Zukunft der Warenhäuser wurde in den letzten Wochen und Monaten vieles geschrieben. Dabei ging es stets um die Frage von Geschäftsmodellen, Übernahmen und Überlebensstrategien. Im HiF-Interview soll ein gänzlich anderer Aspekt angesprochen werden. Wie können freiwerdende Warenhausimmobilien drittverwertet werden. Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung führt Florian Bitter, IfH, ein Gespräch mit Rüdiger Thräne.
Erfolgsfaktor Apothekenpersonal - Erfolgsfaktor Apothekenlager
(Heft III, 2009, Dr. Markus Preißner, Sabrina Heckmann)
Nach einer empirischen Untersuchung des IfH ist nach wie vor das Personal der größte Erfolgsfaktor in Apotheken. Dr. Markus Preißner und Sabrina Heckmann erläutern ausgewählte Ergebnisse dieser IfH-Studie. Darüber hinaus zeigen Sonderauswertungen aus dem Betriebsvergleich, wie sich die Lagerumschlagshäufigkeit in Apotheken verändert hat und welchen Anteil der Pharmazeutische Großhandel an dieser Entwicklung nimmt.
Der Apothekenbetriebsvergleich geht in die nächste Runde
(Heft III, 2009, Dr. Markus Preißner)
Das IfH führt seit 1967 den Betriebsvergleich für Apotheken durch. An Wert für die Teilnehmer verloren hat das Instrument in diesem Zeitraum nicht. Ganz im Gegenteil, zwischenbetriebliche Vergleiche wie der IfH-Betriebsvergleich sind auch im Jahr 2009 unentbehrlich. Der am IfH für Betriebsvergleiche und Controlling zuständige Bereichsleiter Dr. Markus Preißner erläutert, warum der Apothekenbetriebsvergleich ein wichtiges Controlling-Tool für Apotheken darstellt und wie man teilnehmen kann.
Die Zukunft von Verbundgruppen - Leistungen straffen, Verbindlichkeiten erhöhen
(Heft III, 2009, Birte Lindstädt)
Kooperationsmodellen gehört die Zukunft. Davon profitieren auch all jene Verbundgruppen, die richtig aufgestellt sind. Barrieren dabei stellen häufig das zu umfangreiche Leistungsportfolio dar, das zu erheblichen Reibungsverlusten führen kann, und die oftmals zu losen Verbindlichkeiten. Birte Lindstädt stellt in ihrem Kurzbeitrag das Zukunftsmodell Verbundgruppen vor.
E-Mail-Kommunikation aus Kundensicht - Erwartungen, Erfahrungen und Konsequenzen
(Heft II, 2009, Sonja Rodenkirchen)
Immer häufiger wenden sich (potenzielle) Kunden per E-Mail an Unternehmen, um Fragen zu stellen oder Kritik zu äußern. Welche Erwartungen haben dabei die Kunden? Wie schnell müssen Unternehmen antworten, um Zufriedenheit zu schaffen? Welcher Stil wird erwartet? Welche Rolle spielt die formale Gestaltung bis hin zur Rechtschreibung? Sonja Rodenkirchen vom ECC Handel stellt Ergebnisse einer aktuellen empirischen Erhebung vor.
Unternehmenskonzepte in der Innenstadt - Kooperationsfähigkeit verschiedener Konzepttypen
(Heft II, 2009, Birte Lindstädt, Nina Kleber)
Wichtige Entwicklungen in der Handelslandschaft wie Internationalisierung, Konzentrationstendenzen und Preisorientierung der Kunden führen zu einer scheinbaren Uniformierung der Angebotsstruktur in den Hauptgeschäftszentren vieler deutscher Innenstädte. Aber hinter den nationalen und internationalen Unternehmen verbergen sich nicht nur sog. Filialisten, sondern eine Vielzahl von Handelssystemen und Betriebsformen anderer Unternehmenskonzepte. Ziel der Untersuchung des IfH im Auftrag des Deutschen Seminars für Städtebau und Wirtschaft (DSSW) war es daher, die Möglichkeiten unterschiedlicher Unternehmenskonzepte, d. h. von Verbundgruppen, Franchise-Systemen und Filial-Systemen, im Hinblick auf eine Beteiligung an Standortkooperationen zu analysieren und zu bewerten.
Apotheken: Kooperationsmarken aus Verbrauchersicht
(Heft II, 2009, Dr. Markus Preißner, Sabrina Heckmann)
Viele Apothekenkooperationen haben eines gemeinsam: Die ihnen angeschlossenen Apotheken treten am Markt mit einem einheitlichen Markennamen und Markenzeichen auf. In einer explorativen Studie hat die am Institut für Handelsforschung (IfH) angesiedelte Forschungsstelle für Arzneimitteldistribution untersucht, inwieweit sich Kooperationsmarken als Qualitätskennzeichen aus Sicht der Verbraucher bislang bewährt haben. Dr. Markus Preißner und Sabrina Heckmann stellen ausgewählte Ergebnisse vor.
Auswege aus der Krise - der IfH-Betriebsvergleich bietet zahlreiche Hilfestellungen
(Heft II, 2009, Dr. Andreas Kaapke, Dr. Markus Preißner)
Stadt und Handel sind (noch) untrennbar miteinander verbunden. Doch längst suchen die Handels- und Stadtforschung sowie die Beratungsunternehmen nach Alternativen zur abnehmenden Leitfunktion des Handels in den Innenstädten. Mit dem Aufbau eines neuen Bereichs „Standort" trägt das IfH dieser Entwicklung Rechnung. Leiterin des neuen Bereichs ist Susann Liepe, die 11 Jahre als Projektleiterin beim Deutschen Seminar für Städtebau und Wirtschaft (DSSW) arbeitete. Sie erläutert, wie das IfH die Stadtentwicklung vor Ort unterstützen kann.
Christian Winter im Gespräch mit Dr. Kai Hudetz
(Heft II, 2009, Christian Winter, Dr. Kai Hudetz)
Die Zukunft der Warenhäuser wird zunehmend kritisch gesehen. Karstadt, Kaufhof und Hertie haben - in unterschiedlichem Ausmaß - mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Während das stationäre Geschäft zumeist schrumpft oder stagniert, verspricht der Online-Handel weiterhin Wachstumspotenziale. Mit Karstadt.de baut Karstadt seinen Online-Kanal daher intensiv aus. Geschäftsführer Christian Winter erläutert die Rolle von Karstadt.de für Karstadt und zeigt auf, wie sich die beiden Vertriebs- und Kommunikationskanäle "stationäres Warenhaus" und "Online-Shop" gegenseitig unterstützen können.
Optimierung von Printkatalogen – Im Internetzeitalter wichtiger als je zuvor
(Heft II, 2009, Nina Kleber)
Im Zeitalter von Internet und E-Commerce wurde das Ende des Katalogs als Kommunikationsmedium schon vielmals beschworen. Doch trotz der wachsenden Bedeutung der Online-Kaufhäuser scheuen auch große Versender wie Otto oder Quelle davor zurück, gänzlich auf den Katalog zu verzichten. Und das ist auch gut so, belegen Studien des Instituts für Handelsforschung.
Kundenverkehrsuntersuchung 2008
(Heft I, 2009, Nicolaus Sondermann, Birte Lindstädt)
Seit mehr als vier Jahrzehnten wird im Vierjahresabstand die sog. BAG- Kundenverkehrsuntersuchung vom Institut für Handelsforschung durchgeführt. Die ersten generellen Ergebnisse werden in diesem Bericht vorgestellt, in dem es um Aufenthaltsqualität, Zufriedenheit der Kunden mit den Geschäftsvierteln und den besuchten Handelsunternehmen, aber auch um die Wahl des Verkehrsmittels und den tatsächlich verausgabten Einkaufsbetrag geht.
Personal im Groß- und Außenhandel
(Heft I, 2009, Nina Kleber, Barbara Unterbusch)
Das Personal wird zum strategischen Erfolgsfaktor der Zukunft. Nicht nur der demografische Wandel, der den "war for talent" noch stärker in den Fokus der Unternehmen rückt, sondern auch die gestiegenen Anforderungen durch Internationalisierung, Funktionserweiterungen aber auch technologische Innovationen führen zur Ausweitung der Anforderungsprofile in nahezu allen Mitarbeitergruppen im Groß- und Außenhandel. Nina Kleber und Barbara Unterbusch berichten über eine empirische Studie des IfH und den wichtigsten Erkenntnissen daraus.
Reaktionen von Unternehmen auf Kundenanfragen per E-Mail
(Heft I, 2009, Andreas Duscha, Sonja Rodenkirchen)
E-Mails haben sich längst als gängiges Medium zur Kommunikation auch im B-to-B-Geschäft etabliert. Gleichwohl zeigen Studien immer wieder auf, wie zum Teil unprofessionell seitens der Unternehmen auf E-Mails sei es als Anfragen, Bestellungen oder Beschwerden reagiert wird. Andreas Duscha und Sonja Rodenkirchen zeigen die Ergebnisse eines vom ECC Handel durchgeführten Tests auf und bieten Ansatzpunkte zur Verbesserung der festgestellten Defizite.
Bericht über die Betriebsvergleichsergebnisse der Immobilienmakler im Jahr 2007
(Heft I, 2009, Nicolaus Sondermann)
Die aktuellen Ergebnisse des Jahresbetriebsvergleichs für Immobilienmakler zeigt Nicolaus Sondermann in seinem Bericht. Dabei geht er auf Entwicklungen im Zeitverlauf ein und stellt dar, welche Kennzahlen als Schlüsselgrößen für die Branche gelten.
Ergebnisse des Apotheken-Benchmarking 2007
(Heft I, 2009, Alexander Mörsheim)
Apotheken sind seit rund 10 Jahren von diversen Kostendämpfungsgesetzen der jeweiligen Bundesregierungen betroffen. Diese Gesetze schlagen sich in den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen nieder, so dass von deren Ausprägung erhebliche Impulse für Standesvertreter, Gesundheitspolitiker, aber auch die einzelnen Apotheken ausgehen. Alexander Mörsheim stellt den aktuellen Jahresbetriebsvergleich des IfH vor uns geht auf besonders bedeutsame Kennzahlen detailliert ein.
Dr. Hans Fabian Kruse im Gespräch mit Dr. Andreas Kaapke
(Heft I, 2009, Dr. Hans Fabian Kruse, Dr. Andreas Kaapke)
Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist in aller Munde. Der Außenhandel als Treiber des Exports der letzten Jahre hat dazu geführt, dass Deutschland über Jahre in Folge Exportweltmeister war und ist. Hans Fabian Kruse wurde zu den Folgen der Krise befragt und um eine Einschätzung gebeten, ob sich die Unternehmen gegenwärtig richtig verhalten, wie er die Nachhaltigkeit der Krise einschätzt und ob die Psychologie tatsächlich so bedeutsam für das Entstehen und Überwinden von Krisen ist, wie gemeinhin kolportiert.
Personaleinsatz auf dem Prüfstand
(Heft I, 2009, Dr. Markus Preißner)
Dr. Preißner analysiert in unterschiedlichen Branchen aus den Ergebnissen der Jahresbetriebsvergleiche, inwieweit der Personaleinsatz als strategischer Erfolgsfaktor anzusehen ist.
Faszination Handel - Rückblick auf das IfH-Handelsforum am 9. Dezember 2008
(Heft I, 2009, Birte Lindstädt)
Zum zweiten Mal führte das IfH in der Vorweihnachtszeit das Handelsforum "Faszination Handel" durch. Eingeladen waren alle Mitglieder der Fördergesellschaft des Instituts, die Geschäftspartner sowie alle am Handel Interessierten. Knapp 80 Teilnehmer meldeten sich zur Tagung an und konnten Beiträge aus dem breiten Spektrum des Handels und der Arbeit des IfH verfolgen. Birte Lindstädt berichtet vom Handelsforum des IfH - Faszination Handel und schildert einige Impressionen der Veranstaltung.
Dr. Kai Hudetz im Gespräch mit Anton F. Börner
(Heft IV, 2008, Antom F. Börner, Dr. Kai Hudetz)
Die Aufgabenfelder des Groß- und Außenhandels haben sich in den letzten Jahren sukzessive verändert. Internationalisierung und neue Technologien zwingen die Unternehmen zu permanenten Anpassungen. Im Interview erläutert Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbands des Deutschen Groß- und Außenhandels, wie auch mittelständische Unternehmen durch den Einsatz modernster Informations- und Kommunikationstechnologien wettbewerbsfähig bleiben und skizziert seine Erwartungen an die Politik.
Franchising mit System
(Heft IV, 2008, Nina Kleber)
Die wirtschaftliche Bedeutung des Franchising als Betriebsform wächst ungebrochen. Dabei gehört Deutschland zu den Ländern mit der größten Dichte an Franchisebetrieben. Der wachsende Markt und Wettbewerb stellen die Franchiseunternehmen einerseits vor neue Herausforderungen, eröffnen aber andererseits Chancen. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Franchiseverband führte das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln am 17. September 2008 die Veranstaltung "Franchising mit System" durch. Hier gewährten Vertreter führender Franchisesysteme einen Blick hinter die Kulissen ihres Unternehmens, schilderten persönliche Erfahrungen und berichteten von ihrem Umgang mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen.
Arzneimittel: Für den Handel kaum geeignet
(Heft IV, 2008, Sabrina Heckmann, Dr. Markus Preißner)
Arzneimittel sind für den Handel weit weniger lukrativ als landläufig angenommen. Die vielfach unterstellte Attraktivität des Apothekenmarktes aus Sicht branchenfremder Anbieter entpuppt sich nach Untersuchungen des Instituts für Handelsforschung (IfH) als Wunschdenken. Wer meint, dass sich die aus anderen Branchen bekannten Kostensenkungs- und Marketingkonzepte uneingeschränkt auf den Apothekenmarkt übertragen lassen, der täuscht sich. Grund hierfür sind vor allem die hohen Anforderungen beim Raum- und Personaleinsatz in der Apotheke sowie die Besonderheiten von Arzneimitteln als Absatzobjekte und die starke Abhängigkeit der Marktnachfrage von externen Gegebenheiten. Zudem leiden Apotheken nachhaltig unter steigenden Wareneinstandskosten.
Dr. Andreas Kaapke im Gespräch mit Prof. Dr. Wilfried Leven
(Heft III, 2008, Prof. Dr. Wilfried Leven, Dr. Andreas Kaapke)
Prof. Leven verbindet wie kaum ein anderer Theorie und Praxis in seiner Person. Als Chef einer etablierten Werbe-und Medienagentur in Köln kennt er die Wünsche von Handelsunternehmen an Werbung und Kommunikation. Als Honorarprofessor der Universität Trier sind ihm die wichtigen Ansprüche aus der Wissenschaft an erfolgreiche Werbung gegenwärtig. Deshalb sind seine Ausführungen im Interview des aktuellen Handel im Fokus in vielfacher Hinsicht spannend. In ihrer Differenziertheit erkennt man, dass es keine einfachen Antworten auf die schwierigen Fragen zur Kommunikation gibt. In ihrer Ausgewogenheit erlebt man, das Antworten aus dem jeweiligen Kontext heraus gesehen werden müssen.
Sichere Beratung in Apotheken
(Heft III, 2008, Sabrina Heckmann, Dr. Markus Preißner)
Im Zuge einer Verbraucherbefragung konnten Mitarbeiter des IfH herausfinden, wie sicher sich Verbraucher in Apotheken beraten fühlen. Dr. Markus Preißner und Dipl.-Kff. Sabrina Heckmann haben in Kurzform die wichtigsten Inhalte zusammengestellt.
Dr. Kai Hudetz im Gespräch mit Prof. Dr. Hendrik Schröder
(Heft II, 2008, Prof. Dr. Hendrik Schröder, Dr. Kai Hudetz)
Kaum ein Wirtschaftszweig ist von so großer Dynamik geprägt wie der Handel. Im Interview schildert Professor Hendrik Schröder, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Handel und Marketing an der Universität Duisburg-Essen seine Erfahrungen und Einschätzungen zu aktuellen Themen des Handels. Da er zudem Dekan des dortigen Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften ist, haben wir ihn auch zu den Veränderungen, die sich durch die Umstellung von Diplomstudiengängen auf Bachelor und Master ergeben, befragt.
Integration von seniorenspezifischen Anforderungen in die Kundenansprache
(Heft II, 2008, Alexandra Knob, Dr. Jens Ochel)
Die Bevölkerungsstruktur in den Industrieländern befindet sich in einem massiven Veränderungsprozess. Sämtliche Wirtschaftsbereiche haben die Gruppe der Senioren als wichtige Kundengruppe identifiziert. Zum einen eröffnen sich durch die Kaufkraft dieser Bevölkerungsgruppe finanzielle Potenziale für bestimmte Branchen in der Erschließung neuer Zielgruppen, zum anderen erwachsen durch spezifische Wahrnehmungen, Erfahrungen und Bedürfnisse der Senioren neue Anforderungen an die Ausgestaltung nahezu des kompletten absatzpolitischen Instrumentariums eines jeden Händlers - denn schon heute ist jeder vierte Kunde älter als 60 Jahre. Alexandra Knob und Dr. Jens Ochel zeigen die wichtigsten Entwicklungen auf.
Nacht- und Notdienste in öffentlichen Apotheken
(Heft II, 2008, Dr. Markus Preißner, Sabrina Heckmann)
Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig hat am 13. März 2008 den Bestell- und Abholservice für Medikamente in Verkaufsstellen der Drogeriemarktkette dm in Kooperation mit der niederländischen Versandapotheke Europa Apotheek Venlo für zulässig erklärt. Es stellt sich damit zum wiederholten Male die Frage, ob durch "eingeschränkt funktionsfähige" Apotheken der Wettbewerb verzerrt wird, insbesondere da die Vor-Ort-Apotheke zur turnusmäßigen Übernahme von Nacht- und Notdiensten verpflichtet ist. Dr. Markus Preißner und Sabrina Heckmann stellen Ergebnisse einer aktuellen IfH-Untersuchung vor, welche die Bedeutung des Nacht- und Notdienstes aus Sicht der Apotheken dokumentiert.
John W. Herbert im Gespräch mit Dr. Andreas Kaapke
(Heft I, 2008, John W. Herbert, Dr. Andreas Kaapke)
Eine alte Tradition des Handel im Fokus wird wieder belebt und erfährt eine Renaissance: Das Interview. Im ersten Heft mit neuen Schwerpunkten stand John W. Herbert, BHB-Geschäftsführer Rede und Antwort. Im Gespräch mit Dr. Andreas Kaapke erläutert er, wie er das Jahr 2008 einstuft, wie sich aus seiner Sicht die Baumärkte entwickeln werden, welche neuen Zielgruppen für Baumärkte relevant sein können und warum Prinz Charles für John Herbert eine beeindruckende Persönlichkeit darstellt.
Bericht über Betriebsvergleichsergebnisse der Immobilienmakler im Jahr 2006
(Heft I, 2008, Nicolaus Sondermann)
Nicolaus Sondermann, Projektleiter für den Betriebsvergleich Immobilienmakler stellt die Ergebnisse für das Berichtsjahr 2006 vor. Bemerkenswert: die deutliche Umsatzsteigerung bei den meldenden Maklern, insbesondere im Bereich der Kaufverträge. Parallel dazu konnten die Immobilienmakler die Kosten im Durchschnitt senken. Logische Konsequenz: die Verbesserung des betriebswirtschaftlichen Betriebsergebnisses.
Nicht-tarifäre Handelshemmnisse im internationalen und im EU-Binnenhandel
(Heft I, 2008, Michael Nagel)
Michael Nagel, stv. Bereichsleiter Markt- und Unternehmensanalysen, zeigt in seinem kurzen Abstract die Bedeutung der nicht-tarifären Handelshemmnisse auf. Zwei Aspekte scheinen dabei von besonderem Interesse: nach wie vor fristen die nicht-tarifären Handelshemmnisse im Vergleich zu den tarifären ein eher schwach ausgeprägtes Dasein, obgleich sie immer bedeutender werden. Zum anderen ist die Vielschichtigkeit nicht-tarifärer Handelshemmnisse frappierend.
Web 2.0 - Humbug oder Zukunft?
(Heft I, 2008, Dr. Kai Hudetz)
Dr. Kai Hudetz hat diverse aktuelle Themen aus dem Kontext E-Business aufgegriffen und kommentiert. Unter dem Schlagwort Web 2.0 thematisiert er beispielhaft Weblogs, Podcasts und Second Life für Unternehmen. Weblogs sind Web-Tagebücher und ermöglichen eine neue Form der Online-Interaktion. Eine davon abgeleitete Form sind die Podcasts, die Weblogs mit Sound und nicht mit Text darstellen. Hudetz weist auf die möglichen Funktionalitäten hin und zeigt Chancen und Risken auf. Schließlich wird die virtuelle 3D-Welt Second Life kurz und prägnant erläutert.
"Die Apotheke zwischen Kurzatmigkeit und Konditionswunder" sowie "Zwischen etabliert und gefährlich - der Versandhandel mit Arzneimittel spaltet die Gemüter"
(Heft I, 2008, Dr. Markus Preißner)
Über zwei unlängst vom IfH initiierte Veranstaltungen berichtet Dr. Markus Preißner. Im Rahmen des 1. IDA-Innovationsforums des IfH stand die Arzneimittelversorgung der Zukunft im Visier. Trotz aller Unkenrufe kamen die Beteiligten zum Ergebnis, dass inhabergeführte Apotheken nach wie vor gute Zukunftsaussichten haben. Dagegen herrschte Uneinigkeit bei den anwesenden Experten, inwieweit Kooperationen hilfreich zur Überwindung der anstehenden Aufgaben sind. Einem Spezialaspekt widmet sich die zweite Veranstaltung, über die Preißner berichtet. Der erste weiße Tisch am IfH wurde Anfang Januar zum Thema Versandhandel mit Arzneimitteln einberufen. Befürworter und Gegner saßen beisammen und diskutierten. Bemerkenswert war insbesondere, dass vor allem weitere Vertriebsalternativen von allen abschlägig beschieden wurden.
"Faszination Handel" - Rückblick auf das IfH-Handelsforum
(Heft I, 2008, Andreas Duscha)
Der Handel ist nach wie vor eine faszinierende Angelegenheit. Dies kann als Einstieg und Ausblick des IfH-Handelsforums stehen bleiben. Namhafte Experten aus Wissenschaft und Praxis gaben Einblick in ihre Sicht des Handels 2008. Von besonderem Interesse war der Auftritt des neuen IfH-Direktors Prof. Dr. Werner Reinartz, der über Kundenprofitabilität sprach. Andreas Duscha hat die wichtigsten Thesen zusammengefasst und einige Impressionen des Handelforums ausgewählt.
Der Handel in der Amtlichen Statistik - ein Rätsel
(Heft IV, 2007, Prof. Dr. Lothar Müller-Hagedorn)
Die Amtliche Statistik liefert in einzelnen Fachreihen (Unternehmensstatistik, Umsatzsteuerstatistik) sehr unterschiedliche Angaben zur Zahl und zur Entwicklung der Handelsunternehmen in Deutschland. Die Entwicklung wird kurz aufgezeigt, fast ist man geneigt, sie spektakulär zu nennen. Es wird auf mögliche Gründe für die Abweichungen eingegangen, und es wird eine weitere Klärung in statistischer wie in inhaltlicher Sicht gefordert.
Web 2.0 - Hype oder Chance für Online-Händler?
(Heft IV, 2007, Andreas Duscha, Dr. Kai Hudetz)
Unter dem Schlagwort „Web 2.0" wurde seit dem vergangenen Jahr die Begeisterung über Nutzungsmöglichkeiten des Internets neu entfacht. Spätestens der Kauf des defizitären Videoportals YouTube durch den Suchmaschinenbetreiber Google für 1,65 Mrd. US-$ im Oktober 2006 weckte Erinnerungen an die euphorischen Anfangszeiten des E-Business, die mit dem Zusammenbruch des so genannten „Neuen Markts" an den internationalen Börsen abrupt endeten. Bei aller Skepsis ist jedoch offensichtlich, dass die interaktiven Optionen, die unter dem Begriff „Web 2.0" subsumiert werden, neue Möglichkeiten bei der Kundenansprache bieten. Dies gilt insbesondere auch für den Online-Handel. Der Einsatz von Web 2.0-Anwendungen beinhaltet jedoch nicht nur Chancen, sondern auch Risiken und muss daher sorgfältig geplant werden. In vorliegendem Beitrag strukturieren die Autoren den schillernden Begriff „Web 2.0" und zeigen die Bedeutung der Anwendungen aus Nutzersicht auf. Wie Online-Händler Instrumente des Web 2.0 für die Kundenansprache nutzen können, wird sowohl theoretisch anhand der absatzpolitischen Instrumente als auch praktisch mittels konkreter Einsatzbeispiele aufgezeigt. Die Ausführungen können Online-Händlern als Grundlage für eigene Überlegungen dienen.
Der Einsatz moderner Controllinginstrumente in Franchiseorganisationen - dargestellt an den Beispielen Benchmarking und Bilanzrating
(Heft IV, 2007, Dr. Markus Preißner)
Als moderne Controllinginstrumente unterstützen Benchmarking und Bilanzrating den Franchisegeber bei vielfältigen Managementaufgaben. Sowohl bei der Analyse und Prognose als auch bei der Planung und Kontrolle von Maßnahmen und Maßnahmenbündeln sowie als Frühwarnsystem erweist sich der Einsatz dieser Instrumente als nützlich. Mit ihnen lassen sich Kreditrisiken aktiv managen und wichtige Erkenntnisse zur Steuerung und Fortentwicklung eines Franchisesystems ableiten. Besonders wertvoll sind diese Instrumente für den Franchisegeber aber auch im Hinblick auf die Signalisierung des Wertes einer Franchise und seine vorvertraglichen Aufklärungspflichten.
Zur Wirkung individualisierter und personalisierter Coupons
(Heft III, 2007, Ralf Wierich)
Individualisierung und Personalisierung von Marketingmaßnahmen finden im Rahmen von CRM und One-to-One-Marketing immer mehr Verwendung. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, welche Möglichkeiten sich einem Handelsunternehmen für individualisierte und personalisierte Couponaktionen bieten. Mit Hilfe eines Experiments wird geprüft, welche Auswirkungen für das Konsumentenverhalten zu erwarten sind. Es zeigt sich, dass die Personalisierung von Maßnahmen die Beurteilung dieser Maßnahmen ebenso verbessern kann wie die des ganzen Handelsunternehmens. In Bezug auf die Individualisierung sind dagegen auch negative Wirkungen zu beachten.
Nutzung und Auswirkung liberalisierter Ladenöffnungszeiten im Einzelhandel
(Heft III, 2007, Dr. Andreas Kaapke, Birte Lindstädt und Dr. Markus Preißner)Seit vielen Jahren dominiert die Frage der Freigabe des Ladenschlusses die Diskussionen um die Deregulierung gesetzlicher Vorschriften im Handel. Größere und kleinere Kurskorrekturen haben in der Vergangenheit das Thema immer wieder in den Mittelpunkt gerückt, ohne den entscheidenden „Wurf“ getätigt zu haben. Mit der Föderalismusreform hat der Gesetzgeber die Gesetzgebungskompetenz für den Ladenschluss von Bundes- auf Landesebene verlagert und somit einen neuen Impuls geschaffen. 15 der 16 Bundesländer haben seitdem ein eigenes Landesgesetz zum Ladenschluss erlassen, wobei die Abweichungen vom bisherigen Bundesgesetz unterschiedlich intensiv ausfallen. Nur Bayern verzichtete bislang auf ein eigenes Landesgesetz und fällt somit noch unter das Bundesgesetz. Im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ist vor diesem Hintergrund eine Studie zur Nutzung und zu den Auswirkungen liberalisierter Ladenöffnungszeiten entstanden, deren zentrale Ergebnisse nachfolgend dargestellt werden.
Auswirkungen der zwischen gesetzlichen Krankenkassen und pharmazeutischen Herstellern geschlossenen Rabattverträge für Apotheken
(Heft III, 2007, Dr. Markus Preißner und Sabrina Heckmann)Mit Inkrafttreten des GKV-Wettbewerbsstärkungs-gesetzes (GKV-WSG) zum 1. April 2007 wurde die Vertragsfreiheit zum Abschluss von Rabattverträgen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und pharmazeutischen Herstellern ausgeweitet. Hiervon haben mittlerweile viele Krankenkassen und Hersteller Gebrauch gemacht. Auf der Apothekenebene verläuft die Umsetzung der Rabattverträge jedoch nicht ohne Reibungsverluste. Viele Apotheker sehen hierin einen Eingriff in ihren Arbeitsalltag, der mit einem erhöhten Verwaltungsaufwand, einer komplizierten Kundenberatung und häufigen Defekten einhergeht. Hinzu kommen Kostensteigerungen in der Apotheke, die u.a. auf die durch die Rabattvereinbarungen hervorgerufenen Lagerbestandsveränderungen zurückzuführen sind.
Der Großhandel mit Maschinen - eine Branchenanalyse
Die Entscheidung des Herstellers über die Verwendung der unverbindlichen Preisempfehlung
(Heft II, 2007, Dr. Markus Preißner, Dr. Sven Spork, Ralf Wierich)
(Heft II, 2007, Andreas Duscha, Dr. Kai Hudetz)
Das OTC-Sortiment als Instrument der Apothekenpositionierung
(Heft II, 2007, Dr. Markus Preißner, Sabrina Heckmann)
(Heft I, 2007, Julia Jedrowiak)
Der Verlust der mittleren Preislage im Handel ist seit vielen Jahren konträr diskutiert, jedoch nie systematisch auf seine Existenz überprüft worden. Der vorliegende Beitrag versucht zu klären, ob ein Verlust der mittleren Preislage tatsächlich ein ernstzunehmendes Phänomen im Handel ist und in welchen Produktgruppen er auftritt. Es werden Ergebnisse einer Panelanalyse vorgestellt, die den Schluss zulassen, dass ein Verlust der mittleren Preislage in einigen Produktgruppen durchaus stattfindet, jedoch nicht in dem oftmals propagierten Umfang. Eine allgemeine Polarisierungstendenz im Handel kann nicht bestätigt werden. Im Gegenteil: In der Mitte scheinen weiterhin Chancen zu liegen.
Harmonisierung oder Differenzierung im Multi-Channel-Retailing? Zur optimalen Gestaltung der absatzpolitischen Instrumente beim Vertrieb über mehrere Kanäle
(Heft I, 2007, Sebastian van Baal)
Die Janus-Strategie für Online-Shops
(Heft I, 2007, Prof. Dr. Tilo Hildebrandt, Dr. Kai Hudetz)
Der Online-Handel gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Konsumenten nutzen das Internet in zunehmendem Maße, um online einzukaufen oder sich zumindest vor dem Kauf zu informieren. Dennoch haben viele Händler Schwierigkeiten, Kunden online zu akquirieren und zu binden. Um im Internet erfolgreich Kunden zu akquirieren, ist eine zielgerichtete Gestaltung des Online-Shops notwendig. Die Autoren empfehlen dabei die Janus-Strategie mit einer gleichzeitigen Ausrichtung des Online-Shops sowohl auf die Besucher als auch auf die Suchmaschinenroboter. Durch eine benutzerfreundliche Gestaltung der Website können aus Besuchern Kunden werden. Nur wenn jedoch der Informationsbedarf der Suchmaschinenroboter bedient wird, finden auch hinreichend viele Besucher die Website. Durch E-Mail-Marketing wird die Kundenbindung im Online-Shop unterstützt.
Die Entwicklung der managementorientierten Handelswissenschaft – ein Überblick
(Heft I, 2007, Prof. Dr. Lothar Müller-Hagedorn, Prof. Dr. Waldemar Toporowski)
Die Lücke im Regal – Out-of-Stock-Situationen aus Sicht der Kunden und des Handelsmanagements
(Heft IV, 2006, Dr. Klaus Helnerus, Prof. Dr. Lothar Müller-Hagedorn)
Out-of-Stock-Situationen stellen für den Handel und seine Kunden ein Ärgernis dar: Die Kunden können ihren Einkauf nicht wie geplant umsetzen, und der Handel verliert kurz- und langfristig Umsätze. Der vorliegende Beitrag untersucht Out-of-Stock-Situationen zunächst aus Sicht der Konsumenten und zeigt, wie auf Basis dieser Ergebnisse der Servicegrad im Handel optimiert werden kann. Die Erfolge eines zielgerichteten Out-of-Stock-Managements im Handel werden anhand einer Fallstudie dargestellt.
Betriebsbenchmarking im Technischen Handel
(Heft IV, 2006, Dagmar Rösgen-Feier)
In diesem Beitrag wird eine Analyse der Betriebsvergleichsergebnisse des Technischen Handels vorgenommen. Die Ausführungen sind in vier Abschnitte unterteilt. Im ersten Teil wird die Position des Technischen Handels im Wirtschaftsbereich des Großhandels insgesamt dargestellt. Der zweite beschäftigt sich mit dem wirtschaftlichen Erfolg der Technischen Händler, die am Jahresbetriebsvergleich 2005 teilgenommen haben. Der dritte Abschnitt zeigt, wie die neue online-gestützte Auswertungsform dem einzelnen Unternehmen bei der Erfolgsfaktorenforschung hilft. Anschließend wird anhand der Betriebsvergleichsergebnisse der Jahre 1996 bis 2005 die Entwicklung der betriebswirtschaftlichen Situation des Technischen Handels im Zeitablauf dargestellt.
Efficient Consumer Response in der Umsetzung: Grundlegende Sichtweisen, konstitutive Elemente und Beispiele aus der Unternehmenspraxis
(Heft IV, 2006, Sebastian van Baal)
Efficient Consumer Response (ECR) steht für eine vielversprechende Vision, eine unternehmensübergreifende Strategie und ein anwendungsorientiertes Bündel von Einzelmaßnahmen; das Ziel von ECR ist es, Strukturen und Abläufe zu optimieren, um unternehmensinterne und unternehmensübergreifende Potenziale auszuschöpfen. Vor dem Hintergrund dieser Elemente und Ziele von ECR werden in diesem Beitrag zwei Möglichkeiten zur Kategorisierung der ECR-Komponenten vorgestellt: Die in der Unternehmenspraxis verbreitete Unterteilung in Supply Side und Demand Side sowie eine theoretisch begründete Unterteilung in intra- und inter-organisatorische Koordinationsaspekte. Zur Veranschaulichung der Überlegungen werden drei Beispiele der Umsetzung von ECR in der Unternehmenspraxis dargestellt (Woolworth, Barilla Wasa und Manor). Die erörterten Elemente von ECR sowie die Praxisprojekte zeigen, dass sowohl für das Management als auch für die Wissenschaft verschiedene einander ergänzende Arten existieren, sich ECR zu nähern.
Wirkung von Coupons auf die Kaufbereitschaft von Konsumenten
(Heft III, 2006, Prof. Dr. Heribert Gierl)
In diesem Beitrag wird die Frage behandelt, inwieweit die Attraktivität des Kaufs von Produkten davon abhängt, dass Konsumenten Coupons einsetzen können, und davon beeinflusst wird, welche Eigenschaften diese Coupons aufweisen. Im Einzelnen vergleichen wir die Wirkung von Coupons mit der Wirkung so genannter dauerhafter Preisnachlässe des Handels, analysieren wir die Wirkung der Höhe und der Gültigkeitsdauer von Coupons, untersuchen wir, ob absolute oder relative Angaben von Preisnachlässen in Coupons vorteilhaft sind, und überprüfen wir Vermutungen über vorteilhafte Gestaltungselemente von Coupons.
Ausländische Mitbürger als Zielgruppe des Handels?
(Heft III, 2006, Dr. Andreas Kaapke und Marco W. Büchel)
Nicht zuletzt der Handel sieht sich mit den Auswirkungen der demographischen Entwicklung in Deutschland konfrontiert. Vor dem Hintergrund der vielzitierten Schrumpfung und des Älterwerdens der Bevölkerung werden dabei überwiegend senioren- bzw. generationengerechte Zielgruppenkonzepte diskutiert. Darüber hinaus werden mit dem Begriff des Ethno-Marketings Konzepte zur zielgruppenspezifischen Ansprache ausländischer Mitbürger beschrieben. Der Beitrag deckt zum einen (statistische) Schwierigkeiten bei der Abgrenzung der Ausländer als Zielgruppe für den Handel auf. Zum anderen werden Ansatzpunkte zur Bewertung des ökonomischen Potenzials und zur Ausgestaltung von Ethno-Marketingkonzepten gegeben. Nicht überall (geographisch) ist ein auf (alle) ethnischen Gruppen ausgelegtes Marketing ökonomisch sinnvoll.
Online-Shopping in Deutschland – eine nüchterne Analyse
(Heft II, 2006, Dr. Kai Hudetz)
Nach den Jahren der E-Commerce-Euphorie und der E-Commerce-Skepsis, die durch das Zerplatzen der Börsenblase der sogenannten „New Economy“ im Jahr 2000 verursacht wurde, häufen sich seit geraumer Zeit wieder die Erfolgsmeldungen im Online-Handel. Welche Relevanz diesem Vertriebskanal aktuell bereits zukommt und insbesondere in den nächsten Jahren zukommen wird, ist jedoch noch immer umstritten. Dies gilt vor allem auch für den B2C-E-Commerce, den Online-Handel mit Endkunden. Der vorliegende Beitrag trägt Fakten zum gegenwärtigen Stand des Online-Shoppings in Deutschland zusammen, auf deren Basis auch die mittelfristige Entwicklung beurteilt werden kann. Eine nüchterne Analyse der Datenlage macht deutlich, dass Online-Shopping in einigen Bereichen bereits heute durchaus eine große Bedeutung zukommt. Das Potenzial ist jedoch längst noch nicht ausgeschöpft, so dass auch mittel- und langfristig mit weiteren, deutlichen Zuwächsen gerechnet werden kann. Einzelhandelsunternehmen jeder Größenordnung sind aufgefordert, das Internet in ihre Kommunikationspolitik und ggf. in ihr Vertriebskonzept zu integrieren.
Zur Wirkung von Artikelanzahl und Abbildungsgröße in der Handelswerbung
(Heft II, 2006, Prof. Dr. Lothar Müller-Hagedorn, Katia Allexi und Klaus Helnerus)
Die Printwerbung stellt die wichtigste Werbeform für den Handel dar. Sie findet bei den Konsumenten hohe Akzeptanz. Trotz ihrer Bedeutung für den Handel und des auf sie entfallenden großen finanziellen Budgets gibt es nur wenige Erkenntnisse über die Gestaltung und Wirkung dieses Werbemediums. Der Beitrag untersucht zwei Fragen, die bei der Gestaltung von Handelsprospekten besonders relevant sind: Wie viele Artikel sollen in einem Prospekt beworben werden? Und: In welcher Größe sollen die Artikel abgebildet werden? Es wird über Ergebnisse aus einer großangelegten Studie berichtet. Tendenziell kann man sagen: Die Werbewirkung nimmt mit wachsender Anzahl von beworbenen Artikeln bis zum Erreichen einer Sättigungsgrenze zu, eine mittlere Abbildungsgröße wird vom Konsumenten bevorzugt.
Das Interesse an erweiterten Ladenöffnungszeiten – Ergebnisse einer Konsumentenbefragung
(Heft I, 2006, Julia Jedrowiak und Nora Weber)
Die Frage der Ladenöffnungszeiten beschäftigt immer wieder Politiker, Juristen, den Handel und die Konsumenten. In der Debatte um eine neuerliche Erweiterung der Ladenöffnungszeiten scheint dabei eine abschließende Klärung noch nicht in Sicht zu sein. Der vorliegende Beitrag stellt Ausschnitte einer Untersuchung vor, die im Frühjahr 2005 im Rahmen einer Arbeit am Seminar für ABWL, Handel und Distribution der Universität zu Köln durchgeführt wurde. Dabei wurden Konsumenten zu den von ihnen präferierten Ladenöffnungszeiten sowie zu weiteren in diesem Zusammenhang interessierenden Fragestellungen befragt. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass die Konsumenten mit den derzeit angebotenen Ladenöffnungszeiten nicht unzufrieden sind und nicht bereit wären, den zusätzlichen Service einer erweiterten Ladenöffnung mit höheren Preisen zu bezahlen. Dies wirft die Frage auf, inwiefern die seit langem geführte und immer noch aktuelle Diskussion um eine Erweiterung der bestehenden Ladenöffnungszeiten tatsächlich vor dem Hintergrund der Konsumentenwünsche gerechtfertigt ist.
Zur Beurteilung von Dauertiefpreisen und Aktionspreisen aus Konsumentensicht
(Heft I, 2006, Prof. Dr. Lothar Müller-Hagedorn und Dr. Markus Preißner)
Eine Dauertiefpreispolitik, auch als every day low price policy bezeichnet,und eine aktionsorientierte Sonderpreispolitik, auch hi-lo price policy genannt, stellen wichtige und oft sehr kontrovers gesehene Strategien des Einzelhandels dar. Der Beitrag geht der Frage nach, wie sie zu beurteilen sind. Dazu wird zunächst ein Rahmen geschaffen, der zentrale Kriterien benennt, anhand derer preispolitische Strategien grundsätzlich zu beurteilen sind. Gestützt auf eine repräsentative Studie unter Konsumenten in Deutschland wird dann dargestellt, welche Wirkungen bei Konsumenten mit den beiden Strategien ausgelöst werden. Dazu gehören Einflüsse auf die Einkaufsstättenwahl und das Kaufverhalten ebenso wie Vorstellungen über die Preisgünstigkeit einzelner Artikel oder des Geschäftes insgesamt.